Schweine-Rollbraten mit Pilzfüllung

Von Sebastian
21.09.2018 | Aufrufe 137

Rollbraten sind doch etwas feines, gutes Fleisch bereichert durch die Aromen einer schönen Füllung - passend zum Herbst vielleicht einmal mit Pilzen und Zwiebeln.

Die Zutatenliste für diesen leckeren Braten sind recht übersichtlich und im Grunde ist es auch schnell gemacht ...

ca. 1,5 kg Schweinenacken
400g Champignons
1 Zwiebel
1 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer

Wer mag kann noch eine Chilli mit hinzunehmen.
Ich habe den Braten noch mit einer mediterranen Gewürzmischung (Paprika, Zwiebel, Pfeffer, Tomate, Chilli, Majoran, Zucker) bestreut.

Zur Herstellung der Füllung gibt man die gesäuberten Pilze in einen Mixer. Ich muss vorwarnen, das Ergebnis sieht oft nicht sehr ansprechend aus, die Pilze geben aber so ihr ganzes tolles Aroma frei.
Das Pilzpüree wird in eine Pfanne gegeben, um es erst einmal etwas zu trocknen. Dann folgen die in Würfel geschnittene Zwiebel, die gehackte Petersilie und ggf. die gewürfelte Chilli (ohne Kerne).
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und erkalten lassen. Das Ergebnis sollte die Konsistenz eines festen Kartoffelpürees haben.

Mit einem scharfen Messer wird das Fleisch aufgeschnitten. Dazu schneidet man in einer Höhe von ca. 2 cm über dem Brett bis kurz vor Ende. Dann dreht man das Fleisch ein wenig und schneidet in gleicher Höhe weiter. Am Ende sollte man einen 2cm starken Fleischlappen vor sich haben.
Die Füllung wird aufgetragen, wobei seitlich ein schmaler Rand und ein etwas breiterer Rand am Ende frei bleiben sollten.

Vorsichtig aufrollen, wobei Füllung, die sich seitlich herausdrückt, vorne wieder aufgestrichen werden kann.
Wer kann sollte den Braten binden, das erleichtert das Würzen und das Handling - es muss aber nicht zwingend sein.

Auf die Schnittfläche gesetzt kommt der Braten in den Backofen (ca. 160°C Umluft) oder in den Grill. Ich habe wieder ein Thermometer genutzt, welches ich mittig eingestochen habe.
Als Kerntemperatur empfehle ich ca. 67°C, so ist das Fleisch noch ganz leicht rosa, herrlich zart und unglaublich saftig!
Bei Bedarf kann die Temperatur kurz vor Ende noch einmal etwas hochgezogen werden, damit der Braten knuspriger wird.

Dazu passt ein schöner Pilzrahm (vielleicht von Kräuterseitlingen, Shiitake oder auch Steinpilzen) und Reis oder Serviettenknödel.

Ich wünsche guten Appetit.

Das könnte Sie auch interessieren

Von Sebastian | 02.08.2018
Saumfleisch, oft auch Kronfleisch genannt, ist hier bei uns in NRW eigentlich nur selten zu finden und kaum bekannt. Im Süden Deutschlands ist es hingegen recht typisch und oft zu bekommen. Man serviert es dort zB. mit frisch geriebenem Meerrettich, kräftigem, dunklen Mischbrot, Senf, grobem Salz, Essiggurken und Schnittlauch, oder kurz in Brühe (rosa) gekocht. Ansonsten wird es als Suppenfleisch oder für Gulasch verwendet. Teilweise bekommt man es aber sogar kurzgebraten, als Steak serviert, in dieser Form heißt es Skirt (-Steak).
Von Sebastian | 06.05.2018
Neben den klassischen Steak-Cuts aus dem Rücken (Filet, Roastbeef, Entrecôte), gehört auch die Steakhüfte zu den gängigen Teilstücken. Das Fleisch ist ebenfalls sehr zart und meist sehr mager. Ein wirklich interessantes Stück für gute Steaks!
Von Sebastian | 01.07.2018
Wer kennt sie nicht, diese Diskussionen beim Hühnchen, jeder will die Keule, weil die einfach saftiger ist. Alle, bis auf diejenigen, die nicht gerne vom Knochen nagen. Das Fleisch aber vorher vom Knochen zu lösen ist eine fummelige und undankbare Arbeit. Gut, dass es sowas jetzt auch schon fertig zu kaufen gibt - sogar in der guten Kikok Qualität. Maishähnchen, saftig, geschmackvoll, lecker!

Angebote & News per E-Mail

Exklusive Angebote sichern

Newsletter abonnieren