Ceasar Salad

Von Sebastian
05.09.2019

Ceasar Salad ist ein Klassiker der amerikanischen Küche und gehört sicherlich zu den bekanntesten Salat-Kreationen überhaupt. Zu Recht wie ich finde, denn die Kombination der Aromen aus Parmesan und dieser speziellen Sauce passt einfach ganz hervorragend zu Salat und ergibt mit den knusprigen Croutons und einer leckeren Hühnerbrust ein ganz tolles Gericht. Eine super Vorspeise, auch wenn man Gäste hat.

Der Salat ist aller Wahrscheinlichkeit nach von Cesare Cardini kreiert worden, der im mexikanischen Tijuana das Restaurant Caesar’s Place betrieb. Angeblich soll es eine Notlösung gewesen sein, da er eines Abends mehr Gäste bekam, als erwartet - und Salat war noch ausreichend vorhanden.

Für den klassischen Ceasar Salad wird ein Dressing, vergleichbar einer Mayonnaise, aus Eigelb, Olivenöl, Knoblauch, frisch gepresstem Zitronensaft, Worcestershiresauce, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer gemacht.
Da ich diesen Salat tatsächlich bevorzugt als Starter, also als Vorspeise für Gäste nutze, ist mir das originale Rezept zu schwer und zu sättigend. Mit einem Dressing auf Basis von Joghurt bekommt man den Geschmack, so wie er sein sollte, gut hin, aber das Gericht bleibt insgesamt leichter.

Außerdem gehören Römer oder Romana Salat, Parmesan und Knoblauch-Croutons zur klassischen Variante. Hühnerbrust ist gar nicht mal zwingend, inzwischen aber doch recht typisch und auch sehr passend.

Hier die Zutaten für 4 Portionen:

3 kleine Romana Salate
1 Hühnerbrust ohne Haut
2 Knoblauchzehen
2 Toastbrote
1 Rosmarinzweig
3-4 Thymianzweige
Olivenöl und Butterschmalz zum Braten
Parmesan zur Deko
ggf. Ringe von der roten Zwiebel zur Deko

Dressing (auf den Fotos sind die Mengen für die Sauce genau halbiert)
8 EL Joghurt - ich nehme gerne einen griechischen mit hohem Fettgehalt
4 EL Olivenöl
2 EL milder Weißweinessig
4 EL fein geriebener Parmesan
4 Anchovis / Sardellenfilets
2 TL Dijonsenf
2 TL Worcestershiresauce
Saft und Abrieb einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Bei den Sardellenfilets sollte man keine Scheu haben, die geben dem Gericht eine herrliche Würze, schmecken aber nicht heraus.
Die Filets werden mit einem Messer möglichst klein gehackt und zusammen mit den restlichen Zutaten zum Joghurt gegeben. Die Zitrone wird halbiert, woraufhin eine Hälfte erst abgerieben und dann ausgepresst wird.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. noch etwas Zitronensaft nachgeben.
Das Dressing wird gut durchgemischt und sollte im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten gut durchziehen.


In der Zeit kann man sich dann gut um Fleisch, Croutons und Salat kümmern.
Die Hühnerbrust wird gewaschen und mit einem Fleischhammer (glatte Seite) oder einfach mit der Faust geklopft und leicht plattiert.

Vom Toast schneidet man den Rand ab und würfelt die Scheiben in ca. 1cm Stücke. Wer es etwas Kräftiger mag, kann auch ein Bauernbrot / Graubrot nehmen und auch die Kruste dran lassen - das gibt schöne Röstnoten.

Der Salat wird gewaschen, wer mag kann ein paar Blätter zum Dekorieren ganz lassen, sonst wird alles in Streifen runter geschnitten.

Dann gibt man Olivenöl in eine Pfanne und lässt es heiß werden (1/3 Temperatur). Der Knoblauch wird halbiert und in die Pfanne gedrückt, die Kräuter dazu geben und das Öl so aromatisieren.

Dann nimmt man die Temperatur hoch, gibt das Fleisch und kurz danach die Brotwürfel hinein. Wer mag kann noch einen kleinen Stich Butter dazu tun.
Das Fleisch kann jetzt auch schon gesalzen werden.
Unbedingt aufpassen, dass der Knoblauch nicht zu dunkel und somit bitter wird.

Zwischenzeitlich können die Salat-Streifen mit dem Dressing vermischt werden.

Das Fleisch ca. 5 Minuten pro Seite und die Croutons schön knusprig werden lassen, dann kann man schon anrichten.

Ein paar ganze Salatblätter auf dem Teller anrichten, dann die Streifen mit dem Dressing darauf setzen. Croutons drüber streuen, ein paar grobe Parmesanraspel garnieren und das Fleisch dekorativ anrichten. Noch ein wenig Dressing dazu geben - fertig.

Eine wirklich leckere Sache, zu der ich guten Appetit wünsche!


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